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Jakobsweg - Wanderung östlicher Camino frances

Camino francés - östlicher Teil

Der Jakobsweg - Camino francés beginnt in der Ortschaft Roncesvalles in der Comunidad Navarra. Auf 738 km führt er in Richtung Westen nach Santiago de Compostela. über die Einteilung der Etappen, kann im Prinzip jeder selber entscheiden. Wir schlagen vor, den Weg in 28 Etappen zwischen 20 und 30 km zu unterteilen. Der östliche Teil des Pilgerweges führt über 9 Etapppen durch die Comunidades Navarra, La Rioja bis in die Ortschaft Belorado in Kastillien & Leon. Wir passieren dabei die Städte Pamplona (Landeshauptstadt von Navarra) und Logroño (Landeshauptstadt von La Rioja).

Nach Roncesvalles gelangen wir von Pamplona aus mit dem Autobus. Je nachdem ob wir auch in den extra für Pilger und Wanderer des Jakobswegs angelegten "Refugios" übernachten, benötigen wir neben der notwendigen Kleidung und dem täglichen Proviant auch einen Schlafsack. Möglichkeiten der Verpflegung sind im Prinzip auf der gesamten Strecke gegeben, so dass wir unseren Rucksack nicht zu sehr mit Getränken und Essen vollstopfen müssen. Keine der Etappen erfordert, abgesehen von der Wegeslänge, sonderliche Anstrengungen, weshalb wir alle Etappen als einfach bis mittelschwer betrachten können. Die An- und Abstiege sind leicht zu bewältigen. Auf etappenabhängige Höhneprofile verzichten wir deshalb.

Etappe 1

Von Roncesvalles nach Zubiri
Wegstrecke: ca. 22 km
Zeit: 7 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: mittel
Von 962 Höhenmetern geht es bergab auf 528 Höhenmeter


 

Dorf Biskaretta

Wir sollten einen Tag bevor wir unser Unternehmen Jakosweg starten in der Ortschaft Roncevalles ankommen. Hier können wir in dem "Pilgerbüro" unseren Pilgerausweis bekommen und am darauffolgenden Tag unsere Tour starten. Übernachtungen sind im Refugio oder aber in einem Hostal des Ortes möglich.

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Roncevalles über die Dörfer Auritz, Aurizberri, Bizkaretta, den Pass "Alto de Erro nach Zubiri. Zu beachten ist, das die Namen der Dörfer mal in Spanisch mal in Baskisch ausgeschildert sind!

Unser Weg ist sehr gut markiert und führt vorwiegend über Wald- und Feldwege. Die Landschaft ist abwechslungsreich und führt durch das Pyrenäenvorland, welche einem mitteleuropäischen Mittelgebirge gleicht. Der Weg verläuft durch Wälder, kleine Dörfer und Weiden. Ab und zu müssen Holzpforten geöffnet werden. Hier vergesst bitte nicht, diese auch wieder zu schliessen.

Etappe 2

Von Zubiri nach Pamplona
Wegstrecke: ca. 21 km
Zeit: 6,5 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: leicht
Von 528 Höhenemetern geht es fast eben bis auf 496 Höhenmeter


 

Zubri - Puente Mitico

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Zubiri über die Dörfer Zuriain, Irotz, Arleta, Trinidad de Arre nach Pamplona. Zu beachten ist, das die Namen der Dörfer mal in Spanisch mal in Baskisch ausgeschildert sind!

Der Weg ist sehr gut markiert und führt vorwiegend über unbefestigte Wegstrecken. Die Landschaft bis Trinidad de Arre ist sehr schön. Wir laufen im Tal des Flusses Arga. Ab Trinidad de Arre erreichen wir die Aussenbezirke Pamplonas und die Strecke führt weiter auf befestigten Wegen und Strassen. In Pamplona ist der Weg markiert durch gelbe Pfeile auf den Bordsteinen und Laternen.

Etappe 3

Von Pamplona nach Puente la Reina
Wegstrecke: ca. 25 km
Zeit: 7,5 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: mittel
Von 496 Höhenemetern geht hinauf bis auf 735 m dann wieder bergab bis auf 346 Höhenmeter


 

Rathaus Pamplona

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Pamplona über die Dörfer Cizur Menor, den Gipfel des Alto del Perdón, Uterga, Obanos nach Puente la Reina. Zu beachten ist, das die Namen der Dörfer mal in Spanisch mal in Baskisch ausgeschildert sind!

Der Weg ist sehr gut markiert und führt, nachdem man aus dem Grossraum Pamplona heraus ist, auf Wald- und Feldwegen entlang. Der Anstieg zum Alto del Perdön ist etwas steinig und nicht gerade leicht, aber kein Problem für den normalen Wanderer. Von hier aus hat man eine schöne Sicht nach Norden bis zu den Pyrenäen. Hinter dem Bergkamm "Sierra del Perdón" beginnt der Landschaftswechsel vom Pyrenäenvorland zur mit Weinbau und Landwirtschaft gekenntzeichneten Region Navarras mit einem milderen Klima.

In Puente de Reina treffen sich die Pigerwege des Camino aragonés und unseres Weges, des Camino francés de Navarra. Deshalb ist hier in den Hauptreisezeiten im Juli und August Hochbetrieb. Eine Unterkunft sollte deshalb vorab gebucht werden!

Etappe 4

Von Puente la Reina nach Estella
Wegstrecke: ca. 19 km
Zeit: 6 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: mittel
Von 346 Höhenemetern geht es hinauf bis auf 498 m dann wieder bergab bis auf 426 m


 

Puente la Reina

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Puente la Reina über die Dörfer Mañeru, Cirauqui, Lorca, Villatuerta nach Estella.

Der Weg ist sehr gut markiert und führt auf Feldwegen und - pfaden in leichtem auf und ab zum Etappenziel. Die Landschaft ist abwechslungsreich. Wir durchlaufen mittelalterliche Dörfer, Weinanbau- und Getreideanbauflächen. Etwas störend ist die Autobahn Pamplona-Logroño die parallel zur Strecke bis zur Ortschaft Lorca verkläuft.

Etappe 5

Von Estella nach Torres del Río
Wegstrecke: ca. 29 km
Zeit: 8 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: leicht
Von 426 Höhenemetern geht es hinauf bis auf 675 m dann wieder bergab bis auf 479 m


 

Landschaft bei Los Arcos

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Estella über die Dörfer Irache, Azqueta, Villamayor de Monjardín, Los Arcos, Sansol nach Torres del Río.

Der Weg ist gut markiert und führt über Schotterwege und -strassen. Die Landschaft ist reizvoll. Wir laufen durch Weinstöcke und Getreidefelder. Des öfteren haben wir eine herrliche Weitsicht über die Region.

Zwischen Monjardín und Los Arcos finden wir keinen Brunnen und keine Einrichtung an der wir uns mit Wasser versorgen können. Deshalb sollte man mit ausreichend Wasser versorgt sein!

Etappe 6

Von Torres del Río nach Logroño
Wegstrecke: ca. 20 km
Zeit: 5,5 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: leicht
Von 479 Höhenemetern gibt es einen Anstieg bis auf 558 m danach geht es bergab auf 384 m


 

Weinfelder bei Logroño

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Torres del Río zur Kapelle Virgen del Poyo, zum Dorf Viana, zur Kapelle Virgin de la Cueavas nach Logroño.

Der Weg ist gut markiert und führt zuerst im leichten Auf und Ab über Schotterpfade und -wege und danach über asphaltierte Landstrassen. Etwas störend ist die nahe des Weges verlaufende Nationalstrasse. Gegen Ende durchlaufen wir eine grösse Ebene, den Grossraum Logroños.

Zwischen Torres del Río und Vianagibt es keine Möglichkeit uns mit Wasser zu versorgen. Deshalb unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen!

Etappe 7

Von Logroño nach Nájera
Wegstrecke: ca. 30 km
Zeit: 8 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: leicht
Von 384 Höhenemetern geht es bergauf bis 651 m danach führt der Weg bergab bis auf 489 m


 

Blick auf Logroño

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Logroño durch den Park "La Grajera" und über die Dörfer Navarette, Ventosa nach Nájera.

Der Weg ist gut markiert und führt auf gepflasterten Strassen aus Logroño heraus. Dann geht es über unbefestigte Feldwege bevor wir zwischen Ventosa und dem Ziel der Etappe wieder asphaltierte Feldwege antreffen. Nach verlassen des grossraums Logroño bestimmen wieder Wein- und Getreidefelder die Landschaft. Vor unserem Ziel in Nájera sollte genau auf die Wegbeschreibung in unserem Reiseführer geachtet werden, da die Markierung nicht ganz eindeutig ist.

In Logroño wird der Weg mit auf dem Boden markierten Jakobsmuscheln angezeigt.

Etappe 8

Von Nájera nach Santo Domingo de la Calzada
Wegstrecke: ca. 21 km
Zeit: 5,5 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: leicht
Von 489 Höhenemetern geht es bergauf bis 754 m danach führt der Weg bergab bis auf 638 m


 

Getreidefelder

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Nájera über die Dörfer Azofra und Cirueña nach Santo Domingo de la Calzada.

Der Weg ist gut markiert und führt auf vorwiegend über unbefestigte Feldwege. Im ersten Abschnitt der Etappe gibt es einen kleinen Anstieg auf die Hochebene, danach ist der Weg ziemlich eben. Wir treten langsam aber sicher in die Ebenen der Maseta, dem Gebiet zwischen Burgos und León ein. Dieses Gebiet wird als Kornkammer Spaniens bezeichent. Wir treffen schon auf dieser Etappe ausschliesslich auf Getreidefelder. Die Weinanbaugebiete haben wir hinter uns gelassen.

Es gibt kaum Schatten auf der gesamten Etappe. Für Wanderungen vom Mai-September bitte unbedingt an Sonnenschutzcreme und eine Kopfbedeckung denken.

Etappe 9

Von Santo Domingo de la Calzada nach Belorado
Wegstrecke: ca. 23 km
Zeit: 6 Stunden mit Pausen
Schwierigkeit: leicht
Von 638 Höhenemetern geht es leicht aber kontinuierlich bergauf bis 772 m


 

Blühender Mohn

Kurzbeschreibung:

Die Strecke führt der Reihenfolge nach von Santo Domingo de la Calzada über die Dörfer Grañón, Redecilla del Camino, Viallamayor del Río nach Belorado.

Der Weg ist gut markiert und führt vorwiegend über breite Schotterwege. Wir befinden uns in der Kornkammer Spaniens. Flache mit Getreidefeldern übersäate Hügel prägen das Bild der gesamten Etappe (und auch der nächsten Etappen). Unterbrochen werden diese nur durch vereinzelte Dörfer, die auf unserem Weg liegen.

Es gibt kaum Schatten auf der gesamten Etappe. Für Wanderungen vom Mai-September bitte unbedingt an Sonnenschutzcreme und eine Kopfbedeckung denken.



Camino francés - Wandern auf dem Jakobsweg
Jakobsweg - Wanderung mittlerer Camino frances